Bild: LePaien_Kunst, Art, Architecture, Architektur, Städtebau, Architekturphotographie

 

 

 

 

"THE INTERSPACE

IS THE NEW

COMMON SPACE"

 

 

In der wissenschaftlich-kuenstlerischen Arbeit Raum und Kognition, Konflikt und Kollektiv - Zwischenräume In Derry widme ich mich der Bedeutung und Transformation von staedtischen Zwischenräumen.

Im Folgenden wird Teil 2 von drei Teilen der Arbeit vorgestellt.

 

"Zum Zweck der photographisch-architektonischen Auseinandersetzung sucht der Autor Variationen von europaeischen Stadtraeumen auf, um Mittels der Photographie konzeptionelle Kategorisierungen von Zwischenraeumen zu synthetisieren.

Im Zentrum der angewandten Auseinandersetzung steht die Stadt Derry. Sie gilt als ein primaerer Austragungsort des nordirischen Konfliktes.

Die vorgefundenen Zwischenraeume sind durch ideologisch konnotierte Malereien; die Murals, aktiviert. Diese wirken mit populistischen Inhalten entgegen der kollektiven Konfliktbewältigung. Theoretisch tragen jene Zwischenraeume zu einer Trennung der Gruppierungen bei, während andere; offene, auf diplomatischer Grundlage eine Verbindung schaffen koennen.

Um die territorialen Grenzen und Zwischenraeume des Konfliktes bestimmen zu koennen analysiert der Autor u.a. die kulturelle Gedaechtnislandschaft und die staedtebaulichen Territorien tiefergehend.

Es ist Ziel dieser Arbeit mittels Photographie architektonische Rahmenwerke in neutralen Zwischenraeumen zu schaffen, die eine Konfliktbewaeltigung durch die partizipatorische Kraft der Gesellschaft motivieren koennen.

Waehrend wir zu Anfang vor der Bedeutung der Zwischenraeume standen, zeigt uns Christian B.A. Happe zum Ende welche Antworten durch dimensionale Faltung in  7 photographisch-architektonischen Entwuerfen aus diesen resultieren koennen.

So sind Zwischenraeume auch immer Orte der Erweiterung."

 

Für ein tieferes Verstaendnis der Photographien, der wissenschaftlichen Arbeit und der staedtebaulichen Analyse biete ich gerne das Buch an.

Das Buch wird um das Medium Plan additiv Modell ergaenzt.

  

 

 

Bild: FÖRDERPREIS HTWK, Christian Happe alias LePaien_Architecture, Architektur, Städtebau, Entwurf

 

 

 

Mit der Arbeit galt auch der methodische Versuch konzeptionell den Zwischenraum; die Divergenzen und Affinitaeten von Photographie als Mittel zur Architektur auszuloten.

Es handelt sich somit nicht um einen klassischen Entwurf, sondern um eine kuenstlerisch wissenschaftliche Auseinandersetzung bei der auch die Recherchen und Analysen Teil des Ergebnisses sind.

Wenn Architektur und Photographie in einem Atemzug genannt werden, befindet man sich innerhalb der Moeglichkeiten von angemessener Architekturdarstellung.

So heißt es im digitalen Lexikon der Photographie | Die Sichtweise der Architekturphotographie ist traditionell von der Zeichnung abgeleitet. Die dabei angewandte Zentralperspektive resultiert vom Standpunkt eines menschlichen Beobachters. |

Mit der Photographie wird zwischen zweiter und dritter Dimension geschaltet.

Entsprechend handelt es sich bei meinen Photographien nicht einzig um Abbildungen des Vorhandenen, sondern vielmehr um die Bildungen des Dahinter und des Dazwischen.

 

 

 

Bild: Interspaces, Zwischenräume in Derry von LePaien_Architecture, Architektur, Städtebau, Entwurf

 

 

 

In der staedtischen Struktur gilt der Zwischenraum als ignorierter, unentdeckter und irrelevanter Raum, aber in ihm steckt mehr: Es vermag das Verbundene zu trennen oder das Getrennte zu verbinden.

Roland Barthes hat den städtischen Raum als Schrift definiert, die sich im Tieferen aeußert und interpretierbar ist.

In der Literatur etablierte Roman Ingarden 1960 den Terminus | Unbestimmtheitsstelle | und Wolfgang Iser 1976 den Begriff | Leerstelle |.

Hierbei schafft der Autor Zwischenräume, in die sich der Leser einbringen kann und dadurch zum Co-Autor, oder mit den Worten Novalis zum erweiternden Autor, wird. Der tatsaechliche Inhalt entsteht somit erst in der zwischenraeumlichen Partizipation des Lesers.

In der Baukunst nennt Hermann Hertzberger diese Herangehensweise | Unfertiges Bauen |. Dabei ist es eminent wichtig, dass der Planer Rahmenwerke schafft, aber auch, dass der Nutzer in der Lage ist diese zu aktivieren. Entsprechend ist in der Rezeptionsaesthetik formuliert | Der Betrachter ist immer im Werk vorgesehen. |

Es bedeutet, dass sich jedes entworfene Werk; ob Lyrik, Photographie, Mural oder Architektur an jemanden richtet und sich damit Werk und Rezipient gegenseitig bedingen.

 

 

 

Bild: Interspaces, Zwischenräume in Derry von LePaien_Architecture, Architektur, Städtebau, Entwurf

 

 

 

Gegenüber den offenen Zwischenräumen treffe ich je weiter ich gen Norden reise vermehrt auf geschlossene Zwischenraeume. Dieser ist charakterisiert durch eine offensichtliche Grenzziehung. Der Betrachter wird von Photographie zu Photographie entlang von Mauern und Zäunen gefuehrt.

Der Selbstzweck des geschlossenen Zwischenraums scheint die Isolation zu sein.

Aufgrund der Grenzziehung ist der Betrachter nicht mehr in der Lage sich in den Zwischenraum zu einzubringen.

 

 

 

Bild: Interspaces, Zwischenräume in Derry von LePaien_Architecture, Architektur, Städtebau, Entwurf

 

 

 

Neben den offenen und geschlossenen Zwischenraeumen bildet sich in der Stadt Derry; in Nordirland eine weitere Kategorie, die ich auf meinen Exkursionen finden konnte: Der ideologische Zwischenraum trennt das Verbundene.

Retrospektiv ist die Bauweise der zum groeßten Teil zwei-geschossigen Riegel charakteristisch für die Architektur Derrys, einem der Zentren des Nordirischen Konfliktes. Ihre Kopfteile schließen mit Brandwänden ab, die bis zum nächsten Riegel Zwischenraeume bilden.

Jene wurden in Derry wurden durch kommunikative Wandbilder aktiviert. Die populistischen Ideologien der Republikaner und Unionisten manifestieren sich in Symbolik. Diese populistischen Erinnerungsorte aktualisieren Opferrolle und Sieg, Sie dienen der radikalen Aufrechterhaltung von Feindbildern innerhalb der Bevoelkerung. Auf dieser Ebene bilden sie Grenzen in der städtischen Struktur wie auch in der Gedaechtnislandschaft Derrys.

Es gilt diese direkte Wirkung der ideologischen Zwischenräume zu deaktivieren, damit die Territorien entgrenzt werden und die Bewohner gemeinsam am  Kollektiv partizipieren können.

 

 

 

Bild: Interspaces, Zwischenräume in Derry von LePaien_Architecture, Architektur, Städtebau, Entwurf

 

 

 

Gegenueber den ideologischen Zwischenräumen, welche trennen und deaktiviert werden sollen, galt es weitere neutrale Zwischenräume im Grenzraum der Lager finden, welche durch eine Aktivierung verbinden sollen.

Jene neutralen Flächen sind durch Brandwaende, Zaeune oder auch durch die Stadtmauer gerahmt. Lassen sich hier Rahmenwerke zu Gunsten der Gemeinschaft  bilden? 

 

 

 

Bild: Interspaces, Zwischenräume in Derry von LePaien_Architecture, Architektur, Städtebau, Entwurf

 

 

 

Die Stadt Derry an der dem nordirischen River Foyle, wobei sich die Altstadt mit einer der historischen Befestigungsanlage auf 20 Metern über dem Meeresspiegel erhebt. Von hier aus ist das Umland gut zu ueberblicken.

Außerhalb der historischen Altstadt bestehen die typischen Stadtteile der Arbeiterschaft aus monotonen zweigeschossigen Riegeln.

Die 80.000 Bewohner verfuegen nur über sehr wenige öffentliche und halboeffentliche Orte der Begegnung, wie ich vor Ort unter anderem kartographiert habe.

 

 

 

Bild: Interspaces, Zwischenräume in Derry von LePaien_Architecture, Architektur, Städtebau, Entwurf

 

 

 

 Die irlandgewandten Republikaner bewohnen ueberwiegend den Osten der Stadt waehrend die englandtreuen Unionisten den Westen ansaessig sind.

Die Altstadt ist ein Ballungsgebiet von Nicht-Orten, welche mit seiner umringenden Festungsanlage einen Grenzraum zwischen beiden Territorien schafft. Hier wird keine kollektive Identitaet gebildet.

Die polarisierende Gedaechtnislandschaft liegt suedlich der Altstadt im urspruenglichen Austragungsort zwischen den nordirischen Einsatzkraeften und den republikanischen Demonstranten.

Zusammengefasst haben die Lager keine Möglichkeit Verbindung aufzubauen. Gruende dafuer sind neben den unzureichenden oeffentlichen Angebote, die funktionsgestoerte Innenstadt, wie auch die grenzziehenden Erinnerungsorte im territorialen Zwischenraum.

Jene vielfältige Perspektivlosigkeit führt zu Radikalisierung.

 

 

 

Bild: Interspaces, Zwischenräume in Derry von LePaien_Architecture, Architektur, Städtebau, Entwurf

 

 

 

Es gilt das konzeptionelle Ziel den territorialen Zwischenraum zu entgrenzen, um der kollektiven Konfliktbewältigung mittels Architektur einen Rahmen bieten zu koennen.

 

Im ersten Schritt steht die szenographische Deaktivierung der ideologischen Zwischenräume auf Basis der Photoserie III.

Ziel ist die zweidimensionale Deaktivierung vergangener Tendenzen.

 

Im zweiten Schritt werden in der Photoserie IV, in den neutralen Zwischenraeumen

sechs Interventionen photographisch-architektonisch aktiviert.

Es die dreidimensionale Aktivierung einer gemeinsamen Gegenwart.

Diese Orte der Erweiterung sind als Rahmenwerke geplant, die niederschwellig durch die Co-Autoren bzw. die Nutzer aktiviert werden koennen. Parameter für diese neutralen Rahmenwerke können Partizipation, Kommunikation und Teilen sein. 

 

 

 

Bild: Interspaces, Zwischenräume in Derry von LePaien_Architecture, Architektur, Städtebau, Entwurf

 

 

 

 Ich vertrete die These, dass man die Murals entsprechend der eingangs erwähnten Rezeptionsaesthetik auf eine Metaebene heben muss um eine differenzierte Betrachtungsweise der Vergangenheit zu ermöglichen.

 

Der Betrachter ist immer im Werk vorgesehen und so gilt es die direkte Wirkung der Murals zu deaktivieren und szenographisch zu musealisieren.

Ziel ist es eine Verbindung und Divergenz von Vergangenheit und Gegenwart herzustellen, die der Betrachter aufgerufen ist zu differenzieren.

 

Die museale Szenographie verweist nach dem Motiv der Vitrine durch eine Metaebene – eine 80 cm vorgehängte Glasfassade  - objektiv auf das Ausgestellte. Die zweidimensionale Oberflaeche der Glasfassade spielt durch den spiegelnden Effekt eine zentrale Rolle in der kuenstlerischen Interpretation:

Der Blick erfasst nun das Spiegelnde; Außenliegende, wie das Treiben der Straße und das Innenliegende - das auf der Brandwand angebrachte Mural. Alles steht nun nebeneinander und durchdringt einander. Jener Zeit-raeumliche Dualismus von Mural und Außenraum ist ein visionaeres Falten von Vergangenheit und Gegenwart.

 

So liest der Betrachter eine gegenwärtige Gleichzeitigkeit von einem zweidimensionalen Tableau. Es gilt über die Metaebene zwischenraeumlichen Abstand zu gewinnen und selbst zu differenzieren.

 

Entsprechend dem Credo der Friedensbewegung | We need to look back - but we need to move on | kann in Derry eine urbane szenographische Qualitaet weiterentwickelt werden; eine MuralGallery entstehen, die einer gemeinsamen Friedensbewegung gerecht werden soll.

 

 

 

Bild: Interspaces, Zwischenräume in Derry von LePaien_Architecture, Architektur, Städtebau, Entwurf

 

 

 

Als operatives Prinzip für die vorrausgegangen Illustrationen und die Modelle habe ich die Faltung gewaehlt. Durch Faltung entstehen dimensional Konkave und Konvexe Zwischenraeume. Methodisch ist es  somit das dimensionale Schalten zwischen Photographie und architektonischen Entwurf.

 

Die erste Setzung thematisiert den Zwischenraum als Passage:

Die Tauschbibliothek folgt dem Motiv der Durchwegung zwischen zwei gebauten Schrankarchiven zur Aufbewahrung von Büchern. Oeffentlich und jeder Zeit zugaenglich nutzbar, koennen hier kostenlos und ohne jegliche Formalitaeten Buecher aufbewahrt und zum Mitnehmen angeboten werden.

Die OpenLibrary entsteht in der Absicht des Teilens und um Perspektiven zu schaffen die eine Radikalisierung vorbeugen.

 

 

 

Bild: Interspaces, Zwischenräume in Derry von LePaien_Architecture, Architektur, Städtebau, Entwurf

 

 

 

 Der PopUpStore ist als eine temporär aktivierbare Ladenflaeche.

Die im Split-Level zwischenraumartig-gestaffelten Showrooms koennen an einem Tag noch einen Pop-up-Verkauf beherbergen und einen Tag spaeter bereits wieder als Designmarkt oder Foodmarkt aktiviert werden.

Entsprechend koennte hier auch die Ernte aus dem CollectiveGarden angeboten werden.

Als gestalterisches Motiv dienen die typischen Ladenfronten Derrys, die sich in der Umgebung befinden. Das Schaufenster soll weithin sichtbar sein und der ausgestellten Ware eine alternative Performance verleihen. 

 

 

 

Bild: Interspaces, Zwischenräume in Derry von LePaien_Architecture, Architektur, Städtebau, Entwurf

 

 

 

In der offenen Werkstadt koennen kollektiv Vorstellungen entworfen und verwirklicht werden. Auch kann hier die Vor-Montage von Regalsystemen für den PopUpStore oder Hochbete für den CollectiveGarden vorangetrieben werden.

Die Kontur ergibt sich aus den funktionalen Werkstaedten der Umgebung und deren typische Zufahrt.

Das Dach wird im ähnlichen Effekt eines Sheddaches verglast, sodass viel Arbeitsflaeche genutzt und belichtet werden kann.

 

 

 

Bild: Interspaces, Zwischenräume in Derry von LePaien_Architecture, Architektur, Städtebau, Entwurf

 

 

 

Die Landmark-Architektur des UrbanBeekeepers beherbergt Bienenvoelker als Beispiel kollektiven Miteinanders und dient neben einer oekologischen Nachhaltigkeit durch Bienenbestaeubung des nahegelegenen CollectiveGardens auch dem symbolischen Abbild einer solidarischen Verantwortung innerhalb einer Gruppe.

Die vertikale Faltung ist an dem gefaecherten Motiv der Imkerkaesten inspiriert.

Die staedtische Imkerei befindet sich in einem sehr schmalen Zwischenraum in der Dachlandschaft im Grenzraum von Innenstadt, Shopping Center, CollectiveGarden und des Bogside-Viertels. Es ist weithin sichtbar.

 

 

 

Bild: Interspaces, Zwischenräume in Derry von LePaien_Architecture, Architektur, Städtebau, Entwurf

 

 

 

Das Greenhouse ist das fachliche Zentrum für Workshops zum Thema Gaertnern, für die Anzucht bestimmter Flora des CollectiveGarden, sowie zur dessen fachlichen Koordination gedacht. 

Die Staffelung dreier Ebenen soll im Sinne eines Fensterladens - je nach Lichteinfluss durch Faltung zu öffnen und zu schließen sein.

Als primaere Materialien sind Sichtbeton und Holzstämme angedacht. 

Städtebaulich befindet sich das Greenhouse in Nähe zum OpenLab und zum CollectiveGarden.

 

 

 

Bild: Interspaces, Zwischenräume in Derry von LePaien_Architecture, Architektur, Städtebau, Entwurf

 

 

 

In Anspielung auf die hohe Dichte der irischen Pubs ist im Zentrum des territorialen Zwischenraumes ein SmoothiePub zu finden.

Hier können Informationen zum Gesamtprojekt abgerufen werden, sowie geerntetes Obst und Gemuese aus dem CollectiveGarden zubereitet und gemeinsam verwertet werden. Dafuer gibt es neben der Bar im Erdgeschoss auch einer weitere Gemeinschaftsküche.

Durch die großflaechig verglasten Fassaden im Osten und Westen kann der Meetingpoint nicht nur eingesehen werden – ebenso besteht direkter Sichtkontakt zur MuralGallery und zum CollectiveGarden. Der SmoothiePub ist somit eine zentrale Passage für die kollektiven Interventionen und zugleich ein niederschwelliger Treffpunkt.

 

 

 

Bild: Interspaces, Zwischenräume in Derry von LePaien_Architecture, Architektur, Städtebau, Entwurf

 

 

 

Im Zentrum des Konglomerats und im Zwischenraum beider Territorien befindet sich zum dritten zum dritten der CollectiveGarden.

Der Common Space vereint nahe der Innenstadt und im territorialen Zwischenraum auf einer neu geschaffenen Trockenmauerterrasse kollektives Gaertnern additiv einer Freilichtbuehne.

Die Terrassierung entsteht durch die operative Faltung der bisher unzugaenglichen Wallanlage und vereint über 10 Hoehenmeter zwischenraumartige Parzellen mit einer tribuenenartigen Struktur. Es entsteht ein Blickpanorama auf die Freilichtbuehne und ueber die gesamte Bogside und die MuralGallery. Ein niederschwelliges Wegenetz schafft Verbindung zwischen den beiden Territorien sowie der heterogen genutzten Altstadt.

Der woechentliche Markt, sowie auch das alljaehrliche Jazzfest bekommen somit einen Rahmen.

Das Prinzip der essbaren Stadt thematisiert mit dem nachhaltigen Bewirtschaften und als Keimzelle für Gemeinschaft das prozesshafte; und somit die vierte Dimension, Die Zeit-Dimension, die nötig ist um zu einer gemeinsamen Zukunft zu gelangen.

Mit der Transformation vom trennenden zum verbindenden Zwischenraum entsteht insgesamt ein lokales Netzwerk, das die vielfältigen Menschen der Stadt miteinander vernetzt und Synergien unter ihnen erzeugt.

 

 

 

Bild: Interspaces, Zwischenräume in Derry von LePaien_Architecture, Architektur, Städtebau, Entwurf

 

 

 

Entstanden ist additiv zu dieser Arbeit ein 360 seitiges Buch im Format 30 x 30cm.

Um die territorialen Grenzen und Zwischenraeume des Konfliktes bestimmen zu koennen analysiert der Autor die kulturelle Gedaechtnislandschaft und die staedtebaulichen Territorien tiefer gehend und stellt dar, inwiefern die ideologisch aktivierten Zwischenraeume und Gedaechtnisorte in Derry als politische Zeichentraeger fungieren und als gesellschaftlich problematisch einzustufen sind.

Vertiefende Schwerpunkte wie Erinnerungskultur und Gedaechtniskultur dienen zur Einordnung des Konfliktes, sowie zum Begreifen aktueller territorialer Ablaeufe.

 

Zwischenraeume | nominated, Archiprix International / Hunter Douglas Awards, CEPT, Ahmedabad, IND 2017

 

Zwischenraeume | nominated & honoured, International IsArch Awards, IsArch, Barcelona, ESP 2016 

Zwischenraeume | nominated, Archiprix Germany, Bauwelt, GER 2017

Zwischenraeume | nominated & prized, Foerderpreis der HTWK, Leipzig, GER 2015 

 

 

 

Bild: Interspaces, Zwischenräume in Derry von LePaien_Architecture, Architektur, Städtebau, Entwurf, Buch